Willkommen bei der
KLINIK DER FÜRSTENHOF

Leitsatz: Mein Partner für Gesundheit und Lebensfreude

Die Klinik „Der FÜRSTENHOF“

Die Klinik „Der FÜRSTENHOF“ ist eine Rehabilitations- und Fachklinik, die auf die Behandlung von orthopädischen, osteologischen, rheumatologischen und onkologisch-gynäkologischen Erkrankungen spezialisiert ist.

Im Haus sind drei Abteilungen vorhanden:

  • Abteilung für Orthopädie und Osteologie (Chefarzt Ch. Hinz)
  • Abteilung für Rheumatologie und Osteologie (Chefarzt Dr. med. M. Gehlen)
  • Abteilung für Gynäkologie und gynäkologische Onkologie (Ltd. Ärztin Dr. med. B. Dräger)

Die meisten Patienten sind im Rahmen eines stationären Heilverfahrens, ermöglicht durch die Deutsche Rentenversicherung oder eine Krankenkasse, in der Klinik “Der FÜRSTENHOF”. Andere Patienten werden im Rahmen einer Anschlussrehabilitation (AHB) nach einer Operation im “FÜRSTENHOF” behandelt.

Im “FÜRSTENHOF” werden die Patienten ganzheitlich und fachübergreifend behandelt. Im ärztlichen Bereich sind neben den Kernkompetenzen Orthopädie, Rheumatologie, Innere Medizin, Osteologie, Gynäkologie und Dermatologie eine Reihe weiterer Kompetenzen fachärztlich verankert.

Die Patienten werden im Rahmen der Rehabilitation durch ein Therapieteam behandelt. Hierzu gehören Ärzte, Psychologen, Sozialarbeiter, Physiotherapeuten, Sporttherapeuten, Ergotherapeuten und Krankenpfleger. Die einzelnen Berufsguppen stimmen das therapeutische Vorgehen regelmäßig untereinander ab.

Zu einer erfolgreichen Rehabilitation gehören nicht nur intensive Anwendungen. Bad Pyrmont blickt auf eine lange Tradition als Kurort zurück. Der an die Klinik angrenzende Kurpark mit seinem Palmengarten, die Hufelandtherme und das vielfältige kulturelle Angebot sind einzigartig und unterstützen die Genesung der Patienten.

Klinikbesonderheiten

In der Abteilung für Rheumatologie werden hochkomplexe entzündliche und nichtentzündliche rheumatische Erkrankungen behandelt. Durch die Kombination aus rheumatologischer und dermatologischer Kompetenz können Krankheitsbilder behandelt werden, die Gelenke und Haut befallen. Hier sind insbesondere die Psoriasisarthritis und Kollagenosen mit Hautbeteiligung (wie z.B. die systemische Sklerose) zu nennen. Eine Sole-Licht-Therapie wird angeboten. Alleinstellungsmerkmal ist die einzige natürliche Kohlendioxid-Quelle in Europa. „Der FÜRSTENHOF“ ist eine der wenigen Rehabilitationskliniken in Deutschland, in denen dezidierte Kompetenzen in der Rehabilitation von Patienten mit „Blutgefäßrheuma“ (Vaskulitiden) vorhanden sind.

Die Klinik „Der FÜRSTENHOF“ ist osteologisches Schwerpunktzentrum und zertifiziertes osteologisches Forschungszentrum. Einer der vier osteologischen Spezialkurse, die in Deutschland currikulär jeder angehende Osteologe durchlaufen muss, findet unter der Federführung der Klinik in Bad Pyrmont statt. Der Gründer der Klinik Prof. Dr. H.W. Minne ist heute „Senior Consultant“ im „FÜRSTENHOF“ und führt regelmäßig Qualitätszirkel durch. Dr. Michael Pfeifer aus dem Forschungsinstitut der Klinik ist Vorsitzender der Leitlinienkommission Osteoporose. Medizinische Leitlinien sind die wichtigsten Behandlungsempfehlungen für Ärzte. In eine Leitlinienkommission werden die renommiertesten Experten eines Fachgebietes berufen. Dr. Pfeifer ist einer der Herausgeber der Zeitschrift „Osteologie“ sowie wissenschaftlicher Berater (Reviewer) für renommierte internationale Fachzeitschriften. Durch die Klinik „Der FÜRSTENHOF“ wurde die integrierte Versorgung bei Osteoporose initiiert (Start 2005). Die integrierte Versorgung ist eine engere Vernetzung von Fachärzten, Krankenhäusern, Rehabilitationseinrichtungen und anderen Leistungserbringern.

Der ehemalige Chefarzt der Rheumatologie und jetzige “Senior Consultant” Dr. Wolfgang Brückle hat die aktuelle Leitlinie Fibromyalgie 2012 mitgestaltet. Er war der federführende Autor der von der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) herausgegebenen Patientenschulung „Fibromyalgie-Syndrom“. Im Haus sind mehrere Patientenlehrbücher zu den Themen Fibromyalgie, Osteoporose, Rheumatoide Arthritis und Schwangerschaft bei rheumatischen Erkrankungen erschienen. Fibromyalgiepatienten werden auch mit Methoden der Traditionellen-Chinesischen-Medizin behandelt.

Eigener Anspruch

Die Klinik „Der FÜRSTENHOF“ ist und bleibt das osteologische Referenzzentrum in Niedersachsen und einer der Meinungsbildner in Deutschland. Unser Ziel ist es, höchste Zufriedenheit bei unseren Patienten, unseren Zuweisern und Partnern zu erreichen. Wir fühlen uns verantwortlich für die Ausbildung der Osteologen und Rheumatologen in Deutschland.

Als Einrichtung des deutschen Gesundheitswesens sind wir derzeit hohen Belastungen ausgesetzt. Dabei steht für uns die Gesundheit unserer Patienten, Mitarbeiter und deren Angehöriger an oberster Stelle.

In der Klinik DER FÜRSTENHOF sind wir bestmöglich auf den Umgang mit dem Corona-Virus vorbereitet. Basierend auf unseren ohnehin hohen Hygienestandards haben wir sehr frühzeitig Vorkehrungen für die jetzige Krisensituation getroffen.

Die Einrichtung eines Corona-Stabs sorgt für eine tagesaktuelle Kommunikation zwischen den Führungskräften hinsichtlich der Entwicklung, neuer Empfehlungen und Herausforderungen.

Um unsere Patienten und Beschäftigten zu schützen, hat die Klinik DER FÜRSTENHOF zusammen mit den Hygieneverantwortlichen zahlreiche Maßnahmen getroffen. Sie reichen von verstärkter Desinfektion bis hin zu Verhaltensvorschriften für Mitarbeitende.

Rehabilitation in unserer Klinik im November 2020 aktuell

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen der COVID-19-Pandemie erreichen uns Anfragen von Patienten zur aktuellen Situation in unserer Klinik. Einige Fragen beantworten wir an dieser Stelle.

Ich habe einen Termin zur stationären Aufnahme als Heilverfahren. Soll ich den Termin wahrnehmen?

Rehabilitation ist ein wichtiger Baustein in der Behandlung und Therapie, besonders bei chronischen Erkrankungen. Ziel der stationären Reha ist es, Erfolge in der ambulanten Behandlung zu verfestigen, die Leistungsfähigkeit zu verbessern oder wiederherzustellen und die Lebensqualität zu erhöhen. Gerade in der COVID-19-Pandemie ist es für viele Patienten wichtig, psychisch unterstützt zu werden. Rehabilitation ist daher kein Luxus, sondern für viele Patienten gerade jetzt notwendig.

Wie sieht es mit Anschlussheilverfahren nach einem stationären Krankenhausaufenthalt aus?

Anschlussheilverfahren haben den Sinn, gerade nach Operationen den Behandlungserfolg sicher zu stellen. Findet nach der Akutbehandlung keine weitere intensive Therapie statt, kommen viele Patienten „nicht mehr richtig auf die Beine“.

Ich habe trotzdem Sorge, mich in der Reha anzustecken?

In der Klinik der Fürstenhof haben wir ein durchdachtes Hygienekonzept, dass wir täglich anpassen. Dazu gehört eine Doppel-Teststrategie mittels PCR-Test und Antigen-Schnelltest. Dies gilt für Patienten und Mitarbeiter. Unser Konzept orientiert sich an den Vorgaben des RKI, der regionalen Behörden und der medizinischen Fachgesellschaften. Unser Leitsatz lautet: nicht ängstlich sein, sondern vorsichtig handeln.

Gibt es eine „Garantie“ in der Reha COVID-19-Gesund zu bleiben?

Eine Garantie kann es naturgemäß nicht geben. Patienten und alle Mitarbeiter der Klinik sitzen wirklich in „einem Boot“. Wir alle haben höchstes Interesse, gesund zu bleiben.

Kann ich die Reha vorzeitig beenden, sollten meine Bedenken zu groß werden?

Rehabilitation beruht immer auf Freiwilligkeit. Daher hat jeder Patient die Möglichkeit, für sich diese Entscheidung zu treffen. Dabei legen wir großen Wert auf eine gute Kommunikation.

Bei Fragen und Sorge während der Reha? Wer hilft mir?

Die Klinik ist von der Größe her überschaubar, das macht vieles einfacher. Das Facharzt- Psychologen- Pflege- und Therapeutenteam ist sehr erfahren und steht rund um die Uhr zur Verfügung. Kommunikation ist in der aktuellen Situation extrem wichtig!

Finden weiterhin Reha-Maßnahmen statt?

Der Großteil unserer Reha-Maßnahmen findet statt und Patienten können aufgenommen werden. Reha-Sport findet derzeit nur ohne Wasser statt und IRENA nur nach vorheriger Absprache. Für genaue Informationen wenden Sie sich bitte an unsere Patientenverwaltung (05281 151415).

Ist Besuch zur Zeit erlaubt?

Besuch ist aufgrund der aktuellen Situation und zur Sicherheit aller Patienten nicht erlaubt.

Können Begleitpersonen mit aufgenommen werden?

Grundsätzlich ist es möglich, dass Begleitpersonen - solange sie den gesamten Zeitraum bleiben - mitaufgenommen werden. Wenden Sie sich für detaillierte Informationen an unsere Patientenverwaltung.

Darf man spazieren gehen oder ist man in der Klinik eingesperrt?

Spaziergänge und sportliche Betätigungen an der frischen Luft sind ausdrücklich im Rahmen der Rehabilitation erlaubt und erwünscht. Bitte halten Sie aber auch hier die Richtlinien zur Abstandswahrung von mind. 1,5 Metern ein.

Darf man am Wochenende nach Hause fahren?

Im Laufe der stationären Rehabilitation sind Wochenendheimfahrten generell nicht vorgesehen. Insbesondere in der jetzigen Situation ist das nicht gestattet.

Wie findet die Verpflegung statt?

Im Speisesaal sitzen maximal 2-3 Patienten an einem Tisch (je nach Tischgröße) Abstand von mind. 1,5 Metern ist gewährleistet.

Wie gestalten sich die Therapien?

Gruppentherapien finden nur noch in kleineren Gruppen statt, zudem wurden Vorträge von Chefärzten vor großen Gruppen deutlich reduziert. Das klinikeigene Bewegungsbecken kann derzeit nicht zum freien Schwimmen genutzt werden.

Wie ist das Vorgehen, wenn eine infizierte Person vor Ort ist?

Die infizierte Person wird isoliert, in solchen Fällen wird umgehend Rücksprache mit dem zuständigen Gesundheitsamt gehalten, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Kontaktpersonen werden ermittelt, um eine Übertragung auf andere Patienten ausschließen zu können. Kontaktpersonen werden sofort einem Antigentest zur Ermittlung einer Coronainfektion unterzogen. Die Klinikleitung und die Mitarbeiter sind auf solche Fälle vorbereitet, um im gegebenen Fall richtig und schnell handeln zu können.

Kann man den Termin verschieben?

Prinzipiell ist das möglich, wenn Sie nicht anreisen möchten. Lassen Sie sich in der jeweiligen Einrichtung nochmal über die individuelle Situation aufklären.

Zusätzliche Informationen finden Sie hier:

Angebote

Osteoporose Evaluationswoche

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Patienten-Lehrbücher der Klinik DER FÜRSTENHOF

Fibromyalgie - endlich erkennen - richtig behandeln, Dr. med. Wolfgang Brückle

Osteoporose - Stabil durchs Leben, Dr. med. Wolfgang Brückle

Osteoliga - Gemeinsam Knochen stärken
Foto: Hr. Dr. Pfeifer im fachlichen Austausch mit Bundespräsident ad. Horst Köhler

Hr. Dr. Pfeifer im fachlichen Austausch mit Bundespräsident ad. Horst Köhler, bei einer Veranstaltung des Stifterverbandes der deutschen Wissenschaften (Juli 2009). Anlässlich der im Sommer 2008 durch Prof. Minne und Dr. Pfeifer zu gleichen Teilen erfolgte Gründung der Deutschen Osteologie Stiftung.

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