Osteoporose

Die Behandlung der Osteoporose hat mehrere Ziele:

  • Positive Beeinflussung des Knochenstoffwechsels mit den Folgen der Förderung der Knochenneubildung. Dies senkt vorhersagbar das Risiko zukünftiger Knochenbrüche.
  • Gezielte Rehabilitationsmaßnahmen mit dem Ziel, trotz Knochenbruch und frakturbedingter Leistungseinschränkungen die Selbständigkeit im Alltag und Erwerbsfähigkeit zu bewahren; hierdurch das Risiko zukünftiger Leistungseinschränkungen und am Ende Abhängigkeit von Fremdhilfe im Alltag zu senken.

Folgen einer unbehandelten Osteoporose:

Wirbelkörpereinbrüche zählen zu den schmerzhaftesten Ereignissen, die einen Menschen treffen können. Bei Fortschreiten der Krankheit führt die zunehmende Zerstörung der Wirbelsäule zu erheblichen Leistungsminderungen, Einschränkungen der subjektiven und objektiven Lebensqualität, Verlust der Selbständigkeit.
Inzwischen stehen Medikamente zur Verfügung, die in vorhersagbarer Weise das Risiko zukünftiger Knochenbrüche zu senken vermögen.
Ihr Einsatz lässt sich medizinisch begründen, weil er sich auf die Prinzipien einer Evidence based Medicine stützt (Verfügbarkeit wirksamer Medikamente, Gewinn für die Patienten durch Verhinderung osteoporotischer Knochenbrüche, Gewinn für die Gesellschaft durch die Verhinderung frakturbedingter Folgekosten).

In unserer Klinik kann auf unterschiedliche Weise der Krankheitsverlauf der Patienten mit Osteoporose positiv beeinflusst werden:

  • Festlegung individueller Therapien als Ergebnis gezielter und weiterführender differentialdiagnostischer Abklärung
  • Positive Beeinflussung der akuten und chronischen Schmerzen durch den Einsatz physikalisch balneologischer und krankengymnastischer Therapie, bei Bedarf mit Ergänzung durch gezielte Pharmakotherapie.
  • Remobilisierung der durch osteoporotische Frakturen zum Teil erheblich gehandicapten Patienten.
  • Gesundheitserziebende Maßnahmen, die bei bewusstem Umgang mit der Krankheit eine Verbesserung der Lebensmöglichkeiten unter alltäglichen Lebensbedingungen bewirken.
  • Psychologische Betreuung mit dem Ziel, die Patienten bei ihren Bemühungen um eine positive Einstellung zur Krankheit zu unterstützen.
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