Diagnostik

In der Klinik „Der FÜRSTENHOF“ werden komplexe osteologische, rheumatologische und orthopädische Krankheitsbilder im Rahmen einer Rehabilitation behandelt. Die Klinik ist diesbezüglich überregional bekannt und gehört deutschlandweit zu den renommiertesten osteologischen Fachkliniken.
Das diagnostische Angebot orientiert sich an den osteologischen, rheumatologischen und orthopädischen Fragestellungen, mit denen unsere Patienten zur Rehabilitation zu uns kommen.
Unser eigener Anspruch ist die höchstmögliche Qualität der von uns durchgeführten Diagnostik.

Diagnostik

  • Hochauflösender Gelenkultraschall
  • Konventionelles Röntgen
  • Knochendichtemessungen (DXA)
  • Knochenstanzen
  • Hautbiopsien
  • Gelenkpunktionen
  • Laboruntersuchungen
  • Ultraschall des Bauches, der Blutgefäße und der Schilddrüse

Hochauflösender Gelenkultraschall

Durch eine Ultraschalluntersuchung der Gelenke kann der Untersucher schnell und ohne Strahlenbelastung wichtige Informationen über die zugrundeliegenden Probleme der Gelenke erhalten. Die wichtigste Frage ist hierbei, ob das Gelenk aktuell entzündet ist oder ob ein Verschleiß die Schmerzen erklärt.
Ultraschallkompetenzen sind in der Klinik „Der FÜRSTENHOF“ breit verankert. Die beiden Chefärzte sind seit Jahren erfahrene Ultraschalluntersucher.
Damit das fachliche Können des Ultraschalluntersuchers für alle transparent ist, hat die Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM) ein dreistufiges Zertifizierungssystem geschaffen:

  • DEGUM 1 = qualifizierter Ultraschall
  • DEGUM 2 = hochqualifizierter Ultraschall/Ultraschallausbilder
  • DEGUM 3 = höchstqualifizierter Ultraschall/Kursleiter

Die Zertifizierung für die Qualifikationen DEGUM 2 und 3 haben für den Gelenkultraschall in Deutschland etwa 60 Ärzte.
Der Chefarzt der Abteilung für Rheumatologie und Osteologie ist DEGUM 2 zertifiziert. Das Ultraschallgerät der Klinik entspricht den höchsten Standards mit hochauflösenden Schallköpfen bis 18 mHz. Entsprechend sind differenzierte Aussagen zu Gelenken, aber auch zu Nerven, Sehnen und kleinen Blutgefäßen möglich.

Konventionelles Röntgen

Eine Röntgenabteilung ist integraler Bestandteil jeder orthopädischen, rheumatologischen und osteologischen Abteilung. In der Rheumatologie werden Röntgenbilder häufig unter der Fragestellung nach Erosionen der Knochen durch die Gelenkentzündung angefertigt. Wenn Erosionen vorhanden sind, hat das unmittelbare Auswirkung auf die „rheumatologische Basistherapie“.
Bei Patienten mit Osteoporose ist die Frage nach Wirbelkörperbrüchen von zentraler Bedeutung.

Alle in der Radiologie tätigen Ärzte haben die Fachkunde Strahlenschutz. Beide Chefärzte verfügen über die Zusatzbezeichnung „fachgebundene Röntgendiagnostik Skelett“. Der Chefarzt der Orthopädie ist von der Ärztekammer anerkannter Ausbilder für diese Zusatzbezeichnung.

Knochendichtemessungen (DXA)

Die Klinik „Der FÜRSTENHOF“ ist als Osteologisches Schwerpunktzentrum-DVO deutschlandweit eines der Zentren mit den meisten DXA-Messungen. Entsprechend viel Erfahrung liegt bei der Durchführung und Befundung der Knochendichtemessungen vor.

Knochenstanzen

Die meisten osteologischen Fragestellungen lassen sich anhand der Anamnese in Kombination mit Knochendichtemessungen und Laboruntersuchungen klären. Als osteologisches Schwerpunktzentrum mit gezielten Zuweisungen aus ganz Deutschland und aus dem Ausland behandeln wir aber natürlich auch Patienten mit seltenen Knochenerkrankungen (z.B. systemische Mastozytose), die nur durch eine Knochenstanze und mikroskopische Untersuchung des Gewebes zu diagnostizieren sind.
Es besteht jahrelange Erfahrung mit der Durchführung von Knochenstanzen. Die mikroskopische Beurteilung der Präparate erfolgt ausschließlich durch den Referenzpathologen für Knochenerkrankungen (PD Dr. M. Werner/Berlin).

Hautbiopsien

Bei komplexen rheumatologischen Systemerkrankungen (Kollagenosen und Vaskulitiden) und bei der systemischen Mastozytose können Hautveränderungen auftreten, die einer diagnostischen Abklärung bedürfen. Zur Abklärung kann eine Gewebeprobe aus der Haut genommen werden. Je nach Fragestellung werden die Gewebeproben durch einen spezialisierten Pathologen untersucht.

Gelenkpunktionen

Gelenkpunktionen gehören zu den wichtigsten rheumatologischen und orthopädischen Arbeitstechniken. Durch die mikroskopische Analyse der Gelenkflüssigkeit können manche rheumatischen Erkrankungen erst diagnostiziert werden. Auf der anderen Seite kann eine Cortison-Injektion in ein stark entzündetes Gelenk schnell Besserung bringen.
Die Indikationsstellung erfolgt fachärztlich rheumatologisch oder orthopädisch. Ein für die Durchführung nötiger Eingriffsraum steht zur Verfügung, das Vorgehen ist standardisiert.

Laboruntersuchungen

Zur Abklärung von rheumatischen Erkrankungen und komplexen Knochenerkrankungen sind Laboruntersuchungen ein wichtiger Baustein.
Die Einordnung der Laborwerte in einen klinischen Gesamtkontext ist Aufgabe des behandelnden Arztes. Alle zur Abklärung nötigen Laboruntersuchungen können vom „FÜRSTENHOF“ veranlasst werden. Wir arbeiten mit ausgesuchten Laboren zusammen, von deren Qualität wir uns ständig überzeugen.

Ultraschall des Bauches, der Blutgefäße und der Schilddrüse

Rheumaerkrankungen sind Systemerkrankungen, das heißt, „Rheuma“ spielt sich nicht nur in Gelenken ab, sondern kann viele Organe betreffen.
In der Klinik sind die Kompetenzen für Ultraschall des Bauches, der Schilddrüse und der Blutgefäße vorhanden. Wenn sich bei Patienten die Frage nach einer Thrombose stellt, kann diese schnell im Haus abgeklärt werden.
Besonders gefährlich ist die rheumatische Entzündung von Blutgefäßen, die z.B. zu Schlaganfällen führen kann. Die Ultraschalldiagnostik dieser komplexen Rheumaerkrankungen ist einer der wissenschaftlichen Schwerpunkte des Chefarztes der Abteilung für Rheumatologie und Osteologie.

Bildanhänge

  • Abb. 1 Ultraschall eines Handgelenks. Dargestellt ist links der Unterarmknochen, an den die Handwurzelknochen angrenzen. Die Gelenkkapsel ist geschwollen und im Powerdoppler massiv durchblutet. Es liegt der typische Befund einer ausgeprägten Gelenkentzündung vor.
  • Abb. 2 Ultraschall einer Achillessehne. Bei der weißen, scharf begrenzten Linie handelt es sich um das Fersenbein. Die Achillessehne ist massiv verdickt und zeigt ein auffälliges Ultraschallmuster. Die starke Entzündung kann durch den Powerdoppler (rote Punkte) dargestellt werden.
  • Abb. 3 Ultraschall des Medianus-Nervs. Dargestellt ist der Nerv, der durch den Carpaltunnel zieht. Es ist sichtbar, dass der Nerv sanduhrförmig eingeengt wird. Mit hochauflösendem Ultraschall kann ein Carpaltunnel-Syndrom frühzeitig nachgewiesen werden.
  • Abb. 4 Ultraschall des Carpaltunnels (Querschnitt). Dargestellt sind der Medianus-Nerv (N) und die stark entzündete Sehne eines Beugemuskels (FCR).
  • Abb. 5 Ultraschall einer kleinen Arterie des Kopfes. Zu sehen ist ein kleines Blutgefäß im Querschnitt. Die Wand des Gefäßes ist stark verdickt und engt das Gefäß ein. Es handelt sich um ein bedrohliches „Blutgefäßrheuma“.
Osteoporose Untersuchung Osteoporose Untersuchung

Belastungs-EKG Belastungs-EKG
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